WELT DER STOFFE Wissen, News und Tipps aus der Welt der Stoffe

Stoffe für den Garten

admin • April 16, 2012 • 0 Kommentare »

Ob als Polster für Gartenstühle, Bezugsstoffe für den Liegestuhl oder Bespannung von Sichtschutzwänden – Stoffe für den Garten gibt es heute in großer Auswahl und in vielen attraktiven Farben und Mustern.

Wenn der Frühling wieder Einzug hält und die Gartenmöbel aus dem Winterquartier hervorgeholt werden, ist es an der Zeit, auch den Polstern etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Falls sie im Lauf der Zeit unansehnlich geworden sind, lohnt es sich, einfach die Bezüge zu erneuern, ohne gleich neue Polster kaufen zu müssen. Es ist preiswert und macht Spaß, über den Online-Handel schöne Stoffe auszusuchen und dann selbst kreativ zu werden. Ein großer Vorteil der Stoffe ist der, dass sie sich gut verarbeiten lassen. Aus diesen Stoffen schöne, neue Bezüge für die Gartenmöbel zu nähen oder auch Bespannungen, zum Beispiel für die Pergola oder das Sonnensegel, ist relativ einfach. Die meisten Haushaltsnähmaschinen können diese Materialien problemlos bewältigen. Und da es sich meist nur um gerade Nähte handelt, sind keine besonderen Schneiderkenntnisse erforderlich. Schnittmuster und Nähanleitungen für Ungeübte sind im Internet zu finden. Auch das Stanzen von Ösen für Befestigungsschnüre lässt sich problemlos bewerkstelligen, denn das erforderliche Zubehör wie Lochzange und Ösenringe ist preiswert in Baumärkten oder auch im Stoffhandel – > http://www.stoffkontor.eu/zubehoer/prym-kurzwaren/erhältlich.Die modernen Stoffe, die heutzutage im Handel erhältlich sind, zeichnen sich durch hohe Strapazierfähigkeit aus. Sie sind wetterfest, so dass ihnen auch ein Regenguss nichts anhaben kann. Aber sie können noch viel mehr. Durch eine besondere Schutzbehandlung sind die meisten Outdoor-Stoffe UV-resistent, so dass sie durch die Sommersonne nicht ausbleichen. Es gibt Stoffe mit besonderer Ausrüstung gegen Schimmelbefall, Stockflecken oder Fäulnis, denn nicht jeder hat einen Garten in sonniger Südlage. Auch bei der Herstellung von Stoffen für den Garten wird inzwischen High-Tech eingesetzt. So sorgen Nano-Partikel oder Teflon-Beschichtungen dafür, dass Regenwasser einfach abperlen kann und Flecken sich erst gar nicht festsetzen können. All dies kommt dem neuen Trend entgegen, nämlich den Garten zum verlängerten Wohnzimmer zu machen. Da möchte kaum jemand bei jedem kleinen Regenguss alle Polster ins Trockene schaffen, um sie bald darauf wieder neu auszulegen.

Die Vielfalt an Farben und Mustern ist schier grenzenlos. Ob einfarbig, bunt gestreift, kariert, geblümt oder mit grafischem Druck – es ist für jeden Geschmack große Auswahl vorhanden. Zweifarbige Blockstreifen sind der Klassiker schlechthin. Seit etlichen Jahren werden sie schon für Gartenstoffe verwendet und sehen immer wieder edel aus. Wer den Landhausstil für sein Gartenparadies bevorzugt, kann das mit romantisch geblümten Stoffen leicht umsetzen; großblumige Muster in kräftigen Farben zaubern karibisches Flair, und wer es ganz sachlich liebt, hat die Wahl unter vielen klaren Unifarben. Das Selbstschneidern mit Gartenstoffen hat zudem den Vorteil, dass passende Farben und Muster miteinander kombiniert werden können. Auf diese Weise lässt sich zu den Sitzpolstern schnell noch die farblich abgestimmte Tischdecke nähen. Und auch die Gartenschaukel bekommt einen adretten Bezug.

Es gibt unterschiedliche Garnzusammensetzungen bei den Gartenstoffen. Während reine Markisenstoffe in der Regel zu 100 Prozent aus Polyester bestehen und etwas fester gewebt sind, handelt es sich bei den Stoffen für Polster, Kissen oder Tischdecken meist um Mischgewebe aus Polyester mit einem Anteil Baumwolle. Die besondere Ausrüstung, mit der die Stoffe versehen wurden, um sie unempfindlich zu machen, sieht man ihnen nicht an, auch im Griff sind sie angenehm und weich. Aber selbst bei aller Unempfindlichkeit sollten Gartenpolster nicht ganzjährig im Freien gelassen werden, sondern im Trockenen verstaut werden, sobald es Herbst wird.

Mit diesen schönen, modernen Gartenstoffen lassen sich alte und unansehnlich gewordene Polster schnell, einfach und kostengünstig neu beziehen. Die Gartenmöbel bekommen damit wieder ein ganz neues Gesicht und kommen viel besser zur Geltung. Auch defekter oder ausgebleichter Sichtschutz kann auf diese Weise recht einfach erneuert werden.
Dann kann der Sommer kommen.

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Modefrühling 2012

admin • März 7, 2012 • 0 Kommentare »

Der Modefrühling war schon lange nicht mehr so überschwänglich farbenfroh wie in diesem Jahr. Die traumhafte Mode im Frühling 2012 erweckt den Anschein, sie wolle mit ihren fantastischen Stoffen, bezaubernden Mustern und auffallenden Farben die Blumenpracht der Frühlingsblüher übertrumpfen. Manche Kreationen scheinen der prachtvollen Flower Power Bewegung in der Hippieära entsprungen zu sein. Neben den traditionellen Outfits, wie zum Beispiel dem bewährten und stets beliebten Marinelook, etwa in Dunkelblau mit weißen Streifen, sind ebenso ganz neue Stoffe, Schnitte und Farben zu finden.

Polyester Chiffon

Taft Stoff

Satin Stoff

Kleider-Taft

Unter den wundervollen Stoffen sind Materialien wie weich fließende und transparente oder auch glänzende Varianten zu sehen. Hierzu zählen unter anderem das feine Chiffon, die exklusive Seide und ein berauschender Taft. Aber auch Stoffe wie der edle Samt und Velours liegen voll im Trend. Die Schnitte der Kleider variieren in dieser Saison sehr und sind zu jedem Anlass und für jeden Geschmack zu bekommen. So könnte beispielsweise das alltagetaugliche Outfit für das Büro ein elegantes schmal geschnittenes Kostüm oder den schmalen Hosenanzug mit einer feinen Bluse aus zartem Seiden-Batist darstellen. Für die Freizeit käme vielleicht das im weiterhin angesagten Over Size Look aus Jersey gearbeitete Long Shirt über einer schmal geschnitten Hose im Slim Look oder über Leggings in Frage. Für den großen Anlass bietet sich unter anderem ein bodenlanges Chiffonkleid an, das durch eine auffällige Farbe wie leuchtendes Fuchsia oder strahlendes Aqua punktet oder mit riesigen romantischen Blumen bedeckt ist. Letzteres ist ganz besonders gut für die erste Gartenparty des Jahres geeignet. Ansonsten wird im Frühling 2012 das Straßenbild geprägt von schmalen Minikleidern und weit wallenden langen Röcken.Die weite schicke Marlenehose ist ebenso zu finden wie nach wie vor die schmale Hose.

Zu den sehr beliebten Stoffen in dieser Saison zählt ebenso hochwertige Spitze, die sich speziell hervorragend zu Blusen und zu schmalen Kleidern verarbeiten lässt. Glitzernde bunte Pailletten auf schicken einfarbigen Blusen sind für die besonderen Stunden des Tages gedacht. Romantische Rüschen und Wasserfallausschnitte passen großartig zu den neuen Stoffen. Viel Bewegungsfreiheit verspricht der fantastische Stretch-Satin aus Baumwolle mit einem geringen Anteil an Elsathan für die bequeme Dehnbarkeit des Materials. Ebenso ist hochwertiges Leinen in leuchtenden Farben und in natürlichen Sandtönen zu entdecken. Bezaubernde Farben wie feuriges Rot, flammendes Orange, Zitronengelb und brillantes Türkis sowie märchenhaftes Aqua geben im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an. Ganz besonders auffällig und bei vielen Stoffen zu finden ist in dieser Saison die berauschende Farbe Pink. Aber auch Schwarz und Weiß sind nach wie vor ein wunderschöner Hingucker, ganz besonders dann, wenn die beiden Töne miteinander kombiniert werden.

Unter den Mustern sind sehr auffällige Designs wie große fantasievolle Blumen und Millefleurs Prints, reizvolle Früchte wie Zitronen und Ananas sowie Motive aus der fantastischen Tierwelt zu finden. Ebenso können raffinierte Querstreifen und neckische Punkte auf den Kleidern entdeckt werden. Diese bunte Vielfalt zeichnet sich ebenso in den Schuhen und Taschen ab, welche eine wahre Augenweide darstellen. Auf den kommenden Frühling kann sich die Frau freuen!

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Daunen für “warme Stoffe”

admin • Februar 2, 2012 • 0 Kommentare »

In der kalten Jahreszeit entsteht das Bedürfnis nach wärmerer Kleidung und bei vielen Menschen kommen dickere Bettdecken zum Einsatz. Die Schlafzimmer können in unseren Breitengraden zwar geheizt werden, jedoch ist das Gefühl für Temperaturen in den Wintermonaten eher durch die innere biologische Uhr der Menschen bestimmt. Die wärmere Kleidung oder die Winterbettdecke wärmen jedoch nicht von sich aus. Obwohl von der “warmen” Kleidung gesprochen wird, entwickelt diese keine eigene Temperatur. Sie ist lediglich in der Lage eine gute Isolation zu bewerkstelligen und die vorhandene Temperatur eines Körpers gegen Verlust oder Abkühlung zu schützen. Hohe Isolationswerte werden von Stoffen in der Regel durch eine gesteigerte Materialdichte erreicht, was allerdings zu einem recht hohen Gewicht des Stoffes führt. Mit einem aus der Natur entlehnten Trick ist jedoch eine enorme Wärmedämmung bei extrem geringem Gewicht möglich. Zur Erhöhung der dämmenden Eigenschaften wird nicht der Stoff selbst verwendet sondern der Stoff umhüllt eine wärmedämmende Füllung mit hoher Dämmkraft. Als Füllung haben sich in besonders hohem Maße Vogelfedern als idealer Werkstoff erwiesen. Unter den verschiedenen Arten von Federn ist wiederum die Daune für die gewünschte Isolation ideal geeignet.

Daunen stammen vom unteren Federkleid von Vögeln. Die Textilindustrie verwendet für Oberbekleidung oder Bettenzubehör in erster Linie Daunen von Gänsen und Enten. Die zarten Federn haben eine faszinierende Eigenschaft die mit Kunstfasern zwar nachgeahmt werden kann, jedoch durch das Naturprodukt nach wie vor übertroffen wird. Daunen haben keine zusammenhängenden angereihten Fasern sondern bestehen aus einzelnen Härchen, die sich voneinander abstoßen. Daher bläht sich eine Daunenfeder auf und umschließt so ein gewisses Luftvolumen. Der Effekt wird als Bauschen bezeichnet und führt zu einem extremen Isolationswert für Temperatur, da Luft ein guter Isolator ist. Die Bauschkraft der Daunen wird in der Einheit “cuin” gemessen und international in Vorschriften wie der DIN EN 1885 und der DIN EN 12934 beschrieben. Füllt man Daunen zwischen 2 Stofflagen bauschen sie sich auf und bilden ein Luftpolster mit enormem Isolationswert. Diese Eigenschaft entwickeln sie auch nachdem sie zusammengedrückt oder gepresst wurden. Sie nehmen ihre ursprüngliche flauschige und aufgeblähte Form immer wieder ein und erzeugen damit das isolierende Luftpolster. Die Gewinnung der Daunen wird in industriellem Maßstab in Verbindung mit Geflügelzucht betrieben. In Verruf geraten ist die Branche durch den mittlerweile geächteten und bei uns verbotenen Lebendrupf, der den Tieren die Daunen bei Bewusstsein nimmt und nicht nach der Schlachtung. Daunen dieser Art sind zum Teil bei asiatischen Importen oder osteuropäischen Lieferanten zu vermuten.

Um “warme Stoffe” durch die Fütterung mit Daunen zu erzielen wird je nach zu erzeugendem Kleidungsstück eine unterschiedlich große Menge an Daunen eingesetzt. Daunen sind im wahrsten Sinne des Wortes federleicht und haben selbst bei wenigen Gramm ein ansehnliches Volumen. Daunenjacken für Damen oder Herren können schon mit 200 bis 300 Gramm Daunenfüllung vollständig gefüttert werden. Schlafsäcke mit Daunen sind mit bis zu 800 Gramm der wertvollen Federn gefüllt und Bettdecken können mehr als ein ganzes Kilogramm Daunen enthalten, wenn sie über entsprechende Größen verfügen. Damit eine gleichmäßige Verteilung der Daunen in den Textilien gewährleistet bleibt, werden sie in kleinen Stofftaschen verarbeitet. Üblich sind Anordnungen in Kassetten, quadratischen oder trapezförmig geformten Taschen. Daunenjacken und -mäntel weisen häufig Taschengrößen von wenigen Quadratzentimetern Größe auf, während bei Bettdecken die Kassetten deutlich größer sind. In Verbindung mit natürlichen Stoffen und extrem feinen Kunstfaserstoffen ergeben sich sehr angenehm zu tragende oder zu berührende warme Textilien.

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